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Augenblicke

"...und es wird Zeit, den nächsten Schritt für die Insel zu gehen - einen Schritt, dass sie ihrem Anspruch gerecht werden kann und mehr ist als ein Ort für schnelle Befriedigung."

Manchmal verstehe ich ihn nicht. Ich weiß dann nicht, was er denkt, was er beabsichtigt.
Er ist so perfektionistisch, gibt keine Ruhe, und es ist ihm nie genug. Aber ich kenne ihn auch gar nicht anders. Das ist das, was ihn ausmacht.
Aber es bringt mich manchmal auch auf die Palme, denn ich habe dann das Gefühl, dass meine Meinung gar nichts zählt, und das Konzept an sich war ja stimmig.
6.5.07 11:03


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Augenblicke

Wenn manche mal ein bisschen Kritik bekommen, zeigen sie sich als sehr schlechte Verlierer. Und ja, in dem Fall bist du gemeint, Fine.
6.5.07 13:32


Verführung

Unten

Ich würde ihn niemals wirklich sehen, aber ich musste immer wieder an ihn denken - und gerade die Tatsache, dass ich ihn niemals sehen würde, machte alles nur noch umso aufregender.
Es gefiel mir, im Chat einfach so vor ihm auf die Knie zu gehen und ihn von unten anzusehen, den Anweisungen, seine Hose zu öffnen und den immer größer werdenden Schwanz in den Mund zu nehmen, Folge zu leisten, und dass er mich dabei wie eine Nutte behandelte, machte mich nur noch geiler.
Ich bat ihn mit Blicken, fester zuzustoßen, schneller, sich in meinem Mund auszutoben, und wenn er sich aus meinem Mund zurückzog, griff ich schnell nach seinem Schwanz und wichste ihn, bearbeitete ihn heftig und sehnte mich danach, dass er die Kontrolle verlieren und all seine Lust in meinem Gesicht verspritzen würde.
Unten zu sein ist nicht immer von Nachteil.

24. Februar 2007, 15:51 in Oz
7.5.07 20:40


Verführung

Warum hört das nicht auf? Warum hört es einfach niemals auf?
Ich frage mich manchmal, was er mit mir gemacht hat, dass ich so verrückt nach ihm bin.
14.5.07 21:34


Augenblicke

Ich weiß, dass ich mich gerade ziemlich kindisch verhalte, aber ich kann kaum etwas dagegen tun. Ich bombardiere dich mit SMS wie zu meinen schlimmsten Zeiten, lasse es auch dann nicht, wenn du nicht antwortest; ich quatsche auf deine Mailbox, bettle fast schon um einen Rückruf und werde wütend, wenn ich dich wie gestern nicht mal auf der Arbeit erreichen kann, weil du mit irgendjemand anderem redest. Und ich bin eifersüchtig, weil ich denke, dass du dir für jeden Menschen mehr Zeit nimmst als für mich - und wahrscheinlich stimmt das nicht mal.
Dabei weiß ich ganz genau, dass ich mich immer weiter von dir entferne, je näher ich dir kommen will, und ich weiß auch, dass nichts, was ich tue, deine Entscheidung ändern wird, wenn du dich entschieden hast. Ich komme mir oft vor wie ein kleines Mädchen, wenn ich mit dir zu tun habe, und was immer du mir schon gesagt hast...wie sehr du mir auch beigebracht hast, an mich selbst zu glauben und mir selbst zu vertrauen - fast alles verfliegt, wenn ich mich so hilflos fühle wie gestern und so weit weg von dir.
Warum muss ich immer zweifeln an unserer Freundschaft? Warum brauche ich immer wieder eine Bestätigung von dir, dass du mich noch magst? Und warum weiß ich jetzt schon, dass du mir nicht eine Zeile auf meine Gedanken antworten wirst?
15.5.07 07:15


Augenblicke

So, ich hab eben meine erste Kolumne für oral.taktiert zusammengestellt:

Aber wenn es der Richtige ist...
oder: Telefonsex, Treue und der kleine Unterschied


Mal sehen, ob sie genommen wird, und wenn nicht, kommt sie eben hier auf meine Regenbogeninsel .
15.5.07 08:15


Verführung

Der Kuss

* Eine Geschichte von Sabrina Andres und BeautifulExperience *


"Ihr Körper vibrierte mit der gleichen Intensität wie sein eigener, und als er für einen Moment die Augen schloss, empfand er diese unglaubliche Dringlichkeit angesichts der Reduzierung aller Möglichkeiten auf diesen einzigen Ausweg. Ihre Stimme war vollkommen eins mit der Melodie in seiner Blutbahn, und Hand in Hand näherten sie sich dem Gitter.
Die Maschen waren eng, und das Metall war zwei Zentimeter dick.
Aber es gab keinen Zweifel, denn es war der nächste Schritt, den sie gehen mussten. Das Metall fühlte sich heiß an, als er es mit der Handfläche berührte. Er holte weit aus, und dann schlug er mit aller Kraft wieder und wieder zu."

BeautifulExperience: Das Ende der Träume



Seine Legende von den Doltschins, die unglaublichen Erlebnisse im Dschungel hatten sie schon immer fasziniert, und der Gedanke, dass es vielleicht wirklich möglich sein könnte, eine Tür in diese andere Welt zu finden, hatte etwas unglaublich Anziehendes.
Aber unter diesem unglaublichen Druck die Welt wechseln und die Tür finden zu müssen, das war nicht ihre Absicht. Die Flammen hinter und unter ihr, und kein anderer Ausweg, als in über dreihundert Metern Höhe springen zu müssen, das hörte sich viel zu sehr nach einem Albtraum als nach einem Traum an, und so suchte sie nach einem eigenen Weg.
Es musste einen eigenen, einen anderen Weg geben, der ihr mehr entsprach, und sie musste nicht lange nachdenken, um zu wissen, in welche Richtung sie gehen sollte.
Alles, was sie tun würde, das wäre ihre Art, an die Dinge heranzugehen, und alles, was sie brauchen würde, wäre ein Kuss.
Es würde ein besonderer Kuss sein, zur richtigen Zeit und an der richtigen Stelle, und so begann sie nach dem Einen Ausschau zu halten, der diesen Kuss mit ihr teilen könnte.
Doch es war nicht leicht, diesen Einen zu finden, und als sie ihm begegnete, geschah es unverhofft, mitten auf der Straße, und als sich ihre Augen trafen, stockte ihr der Atem und sie wäre beinahe gestolpert. Er hielt sie am Arm und fing sie auf, und sein Lächeln war so unwiderstehlich, dass sie vom ersten Augenblick an in ihn verliebt war. Sie flüsterte ein "Danke", er nickte, und dann war er schon weiter und in der Menge verschwunden.

Aber das konnte nicht wahr sein! Sie war durcheinander, aufgewühlt und gleichzeitig enttäuscht, ging ein paar Schritte in die Richtung, die er genommen hatte, doch sie konnte ihn nicht sehen. Sie kam sich so unendlich dumm vor, als sich jetzt noch ein paar Tränen in ihre Augen stahlen. Mein Gott, was war nur mit ihr los? "Ach Scheiße!" fluchte sie leise vor sich hin, stampfte mit dem Fuß auf und bemerkte nicht einmal, dass Passanten sie verwundert anschauten. Und plötzlich war er neben ihr, drehte sie an der Schulter sanft zu sich und hielt ihr Nokia in der Hand.
"Sorry, aber es passt nicht, dass ich es dir nehme."
Erst verstand sie nicht, konnte nur ansetzen:
"Woher...?"
Doch dann begriff sie, und die Situation wurde zum Albtraum.
"Du hast mich bestohlen?"
Er wirkte kein bisschen verlegen, schaute sie unverwandt an, checkte wohl ab, ob sie schreien würde, und wieder versank sie in seinen Augen.
"Du hast es wieder. Also mach jetzt kein Theater."
"Du hast mich bestohlen?"
Sie konnte nicht glauben, was er getan hatte, und ihre Stimme war so leise, so schwach, sie konnte sie selbst kaum hören.
"Nimm das Scheißding, verdammt! Ich muss jetzt endlich die Hände frei haben!"
Er schrie sie an, und sie sah die Wut wie etwas Greifbares in seinen Augen. Aber es war mehr als Wut, es war...
"Du hast Angst? Was ist..."
Sie schaute sich um, sah ihn nicht kommen - den Anderen, den schwarzen Mann -, hörte nur seinen Aufschrei und spürte das warme Blut auf ihrer Schulter. Er keuchte, hielt sich an ihr fest, hatte immer noch die Klinge in seinem Rücken.

Die Übelkeit packte sie wie eine Hand, und sie wollte schreien, konnte aber nicht, konnte nur sehen und nicht wegsehen, und sie sah in die Augen des schwarzen Mannes, der sie über die Schulter seines Opfers hinweg ansah. Die Augen waren kalt, so unglaublich kalt. Kein Gefühl war darin zu erkennen. Und dann war er weg, tauchte unter, und die Rufe der Menge hörte sie nur wie etwas Unwirkliches.
"Du kennst nicht einmal meinen Namen..."
Er keuchte, hustete, hielt sich an ihr fest, taumelte, und sie hatte Tränen in den Augen. Das alles konnte nicht wahr sein. Seine Zähne waren blutverschmiert, Blut rann aus seinem Mundwinkel, und als sie ihn halten wollte, rutschten ihre Finger in warme Nässe. Sein ganzer Rücken war voller Blut. Eine Frau hinter ihm schrie vor Entsetzen, schlug die Hand vor den Mund, zitterte. Ihr Mann hielt sie fest, drehte sie zur Seite, verdeckte ihr die Sicht.
"Ein Krankenwagen, schnell!" hörte sie ihn rufen.
Mein Gott, sie wollte nicht wissen, was mit seinem Rücken war, sie wollte nicht...
Ihre Finger glitten über etwas Hartes, eine schmierige Erhebung über der anderen, so glatt...
"Oh Gott, was ist mit dir...wie sehr hat er dich verletzt?"
Ihre Stimme brach, und er lachte, hustete Blut.
"Es spielt keine Rolle mehr. Es muss so sein. Er ist geschickt worden.
Wir müssen hier weg, bevor sie mich mitnehmen. Hilf mir! Kein Krankenwagen..."
Ihr war eiskalt.
Und trotzdem war sie in der Lage, zu handeln, und sie nahm ihn an der Hand und zog ihn hinter sich her, hinein in die nächste Seitengasse, dann wieder links, und dann nochmal rechts. Er keuchte, torkelte, verlor beinahe das Gleichgewicht und stützte sich auf sie, hielt sich an ihr fest.
"Küss mich, bitte..."
Seine Lippen waren blutverschmiert, seine Zähne schwammen in Blut.
"Nur einmal..."
Seine Stimme war sehr schwach, und er war mehr tot als lebendig.
Sie ekelte sich, war starr vor Entsetzen und doch auf seltsame Art zu ihm hingezogen, sehnte sich nach seinem Kuss. Und doch war sie auch abgestoßen, angewidert, und sie konnte das Lächeln überhaupt nicht einordnen, das er ihr jetzt schenkte. Es hatte etwas Verzweifeltes und zugleich Diabolisches, und einen Augenblick lang dachte sie, dass das alles vielleicht nur ein Traum sein könnte.
"Wenn es so ist, dann küss mich. Falls du wirklich daran glaubst..."
Und sie küsste ihn. Sie schmeckte das Blut, und das Blut ist das Leben...
Sie hörte ihn lachen, während sie mit ihrer Hand seine freigelegte Wirbelsäule umschloss und die Finger in heißes, lebendiges Fleisch tauchte. Er drängte ihr entgegen, presste sich an sie, und sie konnte zwischen ihren Beinen seine Erregung fühlen.
Seine Worte rissen nicht ab in ihrem Kopf, sein Lachen war durchdringend, und sie schlug die Zähne in seine Zunge, riss, zerrte, biss mit aller Kraft wieder und wieder zu und spuckte das blutige Stück Fleisch schließlich aus. Doch er lachte weiter, gurgelnd in seinem Blut, und vor ihren Augen sah sie die neue Zunge anstelle der vorherigen wachsen. Ihr Verstand setzte aus (...du brauchst ihn nicht, lass ihn los!), und sie hörte die Schreie der ersten herbeieilenden Menschen nicht. Ihre Hand im blutigen Fleisch seines Rückens spürte pulsierende Muskeln, die die alten Fasern ersetzten, und sie zog sie zurück und leckte ihre Finger ab, während er sie durch ihre Kleidung zu stoßen begann und sie sich wie besessen an der harten Ausbuchtung in seiner Hose rieb. Sein Gesichtsausdruck war animalisch, seine Augen glühten wie die eines Dämonen in der Hölle, als er sie ein weiteres Mal aufforderte.
Und dieser letzte Kuss übertraf alle.
15.5.07 08:48


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