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Initiation

Ich kann das Spiel so weit treiben, wie ich will, und ich weiß, du denkst keinen Augenblick lang schlecht über mich. Ich weiß, dass du mir zusiehst, und du hast deinen Spaß an mir. Ich genieße das Spiel, aber ich beginne, die Grenze zu fühlen: Hier, hier genau verläuft sie.
Ich sehe dich an, und ich sehe dich lächeln. Schließlich weißt du so gut, wie man Grenzen überschreitet; du weißt, wie es sich anfühlt und was es mit dir macht. Diesen einen Schritt gehe ich noch, dann bin ich auf der anderen Seite, und ich werde die Blicke der ganzen Welt auf mir fühlen.
Es fühlt sich so ganz anders an, als ich gedacht habe, und obwohl ich sauber bin, fühle ich mich schmutzig. Es sind ihre Gedanken über mich, und diese Gedanken tun mir weh. Es sind zu viele, die mich anschauen, zu viele, die es auf diese ganz bestimmte Art tun, und mein Körper fühlt sich plötzlich fremd, nicht mehr wie meiner an. Ich fange an, mich vor ihren Gedanken zu ekeln, und ich kann meine Tränen nicht mehr unterdrücken. Ich bin nicht wie Mirella für sie, kein Wesen, das sie achten oder zu dem sie aufschauen, und dieser Dschungel jenseits der Grenze fühlt sich tot an, hat nichts von dem lebendigen Land, das du beschrieben hast. Ich rufe dich an und frage, was ich jetzt tun soll, und du lachst, obwohl ich weine. Ich soll tun, was ich immer tue: das, was ich will. Ich klicke dich weg, weil ich dein Lachen nicht mehr hören kann, und ich hasse dich in diesem Moment so sehr, wie ich dich immer geliebt habe. Etwas später lese ich, was du geschrieben hast:

"Aber das Foto ist im Grunde nur logisch, ein Schritt vor und gleichzeitig einer zurück, und es kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, um nicht nur gekonnt zu provozieren, sondern auch den Betrachter in all seinen Sichtweisen zu entlarven:
Darf eine Frau sich auf diese Weise präsentieren? Ist das nicht eindeutig Pornographie? Wie kann sie es wagen, mich so schamlos, so direkt anzugehen und mir vor Augen zu halten, wie extrem ich meinem Trieb unterworfen bin?
Du tust einfach, wozu du Lust hast, und du nimmst alle Reaktionen in Kauf, die ein Foto dieser Art provozieren kann, die ganze Bandbreite von Anerkennung deines Mutes, Bewunderung deiner Schönheit, Lust auf deinen Körper bis hin zu Ablehnung, Bigotterie, Neid und Aggression - und es spielt tatsächlich keine Rolle, wie reagiert wird. Entscheidend ist, dass auf dein Bild reagiert wird. Niemanden lässt wirklich kalt, was du tust, und damit hast du sie alle beisammen: die Moralisten und Prediger, die Kreativen und die Lüsternen, die Intellektuellen und die Freaks, und keiner kann sagen, dass er nicht ein paar Sekunden lang genauer hingeschaut hat.
Starke Bilder sind entweder Portale oder Spiegel, und manche sind beides.“



Und ich tue, was ich will, was ich wirklich will, und es ist wie Tanzen, als ich wieder unsichtbar werde. Ich berühre die Schlange, und ihr Biss brennt wie Feuer unter den Baumkronen. Ich kann die Sonnenstrahlen sehen, als ich aufschaue, und die kleine Narbe wird mich erinnern.



Für Keo
21.6.08 20:37
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Stefan (21.7.08 17:11)
Oh, das Blog lebt wieder - wie schön!
Herzliche Grüße von hier nach da, würde mich freuen, wieder von Dir zu lesen!

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