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Unschuld

Candy Shop


Das kleine Lädchen lag genau um die Ecke, und ich mochte den Besitzer von Anfang an. Er war immer nett zu mir, und ich hatte nie den geringsten Zweifel an seiner Freundlichkeit. Wieso hätte ich die auch haben sollen? Er kannte meinen Vater, und es gab kaum ein Kind, das nicht schon bei ihm im Laden war. Er hatte einfach alles! Candies in allen Formen und Farben, und besonders liebte ich das Gummizeug, die Schnuller und Erdbeeren und Frösche und Blumen und Giraffen und Seesterne und...
Und oft schenkte er mir und meinen Freundinnen was, ohne dass wir bezahlen mussten. Andrea wurde als Erste misstrauisch, aber ich weiß nicht mehr genau, wann es gewesen war. Wir waren noch Kinder, aber keine ganz kleinen Kinder mehr.
"Er guckt immer so komisch." Und dabei machte sie diesen wirklich komischen Mund, den nur sie so machen konnte, und obwohl es eigentlich gar nicht lustig gemeint war, mussten wir lachen. Aber das war der Anfang, und von da an veränderten sich die Dinge, und ich ertappte mich dabei, dass ich ihn heimlich von der Seite beobachtete, wenn wir im Laden waren, um Nachschub an Sternchen und Fröschen zu holen. Erst sah ich es nicht, aber als sie es mir wieder mal sagte und ich genauer hinsah, da sah ich es auch. So fing es an, dass wir uns Gedanken machten, warum er so komisch guckte.
"Vielleicht kaufen wir zuviel? Vielleicht hat er Angst, dass wir ihm den Laden leer kaufen?" Wir kicherten albern.
"Vielleicht fragt er sich ja auch, ob wir uns die Zähne putzen nach dem Naschen?" Arabellas Bemerkung war blöde, aber trotzdem lustig, und wir kicherten noch mehr.
"Vielleicht ist er ja auch verliebt?" Das war Sabine, aber ich verstand ihre Bemerkung nicht.
"In wen denn?"
"Na, in uns! Vielleicht hat er sich in uns verliebt?" Und da konnten wir uns vor Lachen kaum noch halten.
10.6.09 18:28


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Fick mich...

Für BeautifulExperience


"Ich höre sogar das Geschrei der Affen in den Baumwipfeln, und das Sonnenlicht, mein Gott! Ich glaube, es ist das Sonnenlicht, das dieses Gebäude in die Wirklichkeit transportiert. Es ist ganz genau an den Wänden zu sehen: Sie werden regelrecht getragen von den Strahlen, und würde es mich überraschen, wenn dieser seltsame Palast im Dunkeln verschwinden würde, als wäre er niemals da gewesen?"

Mach mich heiß mit deinen Ideen, verzaubere mich, begeistere mich! Reiß mich mit in all die Welten, die du ständig neu bereist; zeig mir die Ruine, die du hier in Deutschland und im südamerikanischen Dschungel gleichzeitig gesehen hast, und bitte gib mir nur ein einziges Mal die gleiche Droge, auf der du beinahe die ganze Zeit bist. Halt mich ganz fest, und dann nimm mich, stoß mich, mach mit mir, was du willst, und lass mich vergessen, dass ich als menschliches Wesen geboren worden bin. Küss mich nur einmal so wie die, die du ganz nahe an dich heran gelassen hast, und dann fick mich von hinten wie ein Tier; lass mich schreien, während du dich austobst an mir, und dann gib mir meinen neuen Namen.
Gib mir den Namen, den du einbrennst in meine Seele, den, den ich niemals vergessen werde, zeichne mich, bezeichne mich, und dann nimm mir die Binde von den Augen, die mein Schreiben immer noch so sehr in Dunkelheit hüllt.
Das ist meine Bitte, das ist mein Gebet, und kannst du nicht mein Gott, so sollst du lieber noch mein Teufel sein.


Zitierte Worte aus In Oz: You Will Find Me von BeautifulExperience
3.6.09 22:15


Irgendwie fühlt es sich ein bisschen komisch an, mein IT auf deviantART zu posten, aber gleichzeitig ist es auch heiß! :D
18.12.08 07:21


Unschuld

Ich habe es geschafft! Es ist wirklich gelungen, und ich weiß jetzt, wie ich weitermachen muss . Ich weiß jetzt, wie es ist, sich in Oz zuhause zu fühlen.
17.5.07 19:58


Unschuld

Manche Dinge kann ich nicht überall erzählen; sie sind einfach nicht für jeden bestimmt...und für manche meiner Träumereien schäme ich mich auch ein bisschen.
Sie gehen weiter als das, was viele von mir erwarten, und die, die mich einigermaßen kennen, erwarten in der Hinsicht ja schon einiges von mir *g* - aber manches wird selbst meine besten Freunde überraschen.
Zannalee hat den Anfang gemacht, und wegen ihr traue ich mich erst, und ihr habe ich zu verdanken, dass es auf THE LOVE BELOW jetzt Meine wildesten Träume zu lesen geben wird. Und damit meine ich auch tatsächlich meine wildesten Träume - alles, wirklich alles, was ich mir vorstelle, um eine Menge Spaß zu haben .
15.4.07 20:46


Unschuld

Ab heute gibt es mein I.T. und meine kleinen Geheimnisse *g* das erstemal außerhalb der MATRIX und der DRITTEN MACHT zu lesen, auf meinem ganz persönlichen spielplatz - manche Einträge aber nicht vollständig und vielleicht auch nicht komplett, weil sie einige meiner besten Freunde betreffen und dort ja jeder mitlesen darf (alles lesen können die, die bei den Auserwählten der MATRIX dabei sind, aber weiterhin in den Features und in DDM). Ja, es macht mir Spaß, exhibitionistisch zu sein .
17.1.07 08:39


Unschuld

BeautifulExperience:


"Ich öffne meine Augen und sehe dich so, wie ich dich sehen will, so, wie du gewesen bist in meiner Vorstellung, in diesem Idealbild deiner selbst, dem du niemals wirst gerecht werden können.
Zuletzt schließe ich meine Augen und sehe mich selbst an. Was ich sehe, gefällt mir nicht, es macht mich wütend, blind vor Hass, und ich ramme meine Fäuste geradezu ekstatisch immer wieder in das zersplitternde Glas des Spiegels, bis das strömende Blut mir bewusst macht, dass ich nie wieder eine Freundschaft wie diese erleben werde."

Sternentanz (Kali)


"...und sie hörte die Schreie der ersten herbeieilenden Menschen nicht. Ihre Hand im blutigen Fleisch seines Rückens spürte pulsierende Muskeln, die die alten Fasern ersetzten, und sie zog sie zurück und leckte ihre Finger ab, während er sie durch ihre Kleidung zu stoßen begann und sie sich wie besessen an der harten Ausbuchtung in seiner Hose rieb. Sein Gesichtsausdruck war animalisch, seine Augen glühten wie die eines Dämonen in der Hölle, als er sie ein weiteres Mal aufforderte.
Und dieser letzte Kuss übertraf alle."

Der Kuss


"Der Stoß traf ihn unerwartet, und er hatte das beängstigende Gefühl, auf der durchsichtigen Fläche des Glasflurs das Übergewicht zu bekommen. Sein Magen drehte sich, und die panischen Schreie der Menschen waren nun beinahe so laut wie die markerschütternden Schreie der Vögel, als der Rauch dichter und die ersten Flammen bei den Fahrstühlen sichtbar wurden. Wie war das möglich?
Wie war es so schnell möglich?
Instinktiv krallte er sich fest, und es wunderte ihn nicht, dass sich das Metall in seiner Handfläche kalt und heiß zugleich anfühlte. Als er nach vorne schaute, hatten sich die Vögel nicht von der Stelle bewegt. Seine Augen tränten durch den Rauch, und der Atem brannte in den Lungen, als er sich blitzartig der Situation im Eaton Centre bewusst wurde. Die Vögel waren Nachbildungen, und außer dem komplexen atmosphärischen Rauschen des Centres konnte er keine Laute hören. Aber hier im Turm waren sie lebendig, und ihre Schreie waren lauter als jemals zuvor. In diesem Augenblick erkannte er das Muster, und er setzte sich ohne nachzudenken in Bewegung. Die meisten Menschen hatten sich auf das Freiluft-Observationsdeck gerettet, und obwohl der Rauch inzwischen stellenweise dichter war und das Atmen unmöglich machte, gelang es ihm, den Ausgang zu finden.
Der Wind erschien ihm noch kälter als zuvor, und es erfüllte ihn mit Angst und Mitleid, einige der verzweifelten Menschen hilflos an dem engmaschigen Metallgitter rütteln zu sehen. Wollten sie tatsächlich springen, um nicht bei lebendigem Leib zu verbrennen?
Er sog die Luft tief in seine Lungen, und er zwang sich, ruhig zu atmen."

Das Nest


"Einen Moment lang löse ich meine Lippen von dir und sehe mich um: da stehen sie mit weitgeöffneten Mündern und können nicht begreifen, was sie sehen. Entsetzen hat sie gelähmt, und das Adrenalin in ihren Körpern lässt die meisten schreien anstatt zu flüchten. Das Zucken deines Körpers wird langsam schwächer und ich fühle, welche Angst ihnen dieser Anblick des herannahenden Todes bereitet.
Eine Sekunde überlege ich, ob du mir genug sein wirst, so gierig macht mich dieses panische Gefühl der Menge.
Ich kann mich nicht entscheiden, ob mir der Blick über die Alster oder der Anblick des Rathauses besser gefällt, und ich berausche mich an meinem eigenen Lachen. Ich liebe Hamburg!

So lange habe ich auf diesen Augenblick gewartet!
Deine Augen sagen mir, dass du keinen allzu langen Weg mehr vor dir hast, und fast empfinde ich so etwas wie Mitleid mit dir.
Dann beuge ich mich vor, um nicht allzu viel zu verschwenden.

Als ich spüre, wie du mich nun liebevoll umarmst, wird mir eiskalt."

Deadline


"Als er die Augen öffnete, war es für einen Moment wie unter Wasser. Er fühlte den kühlen Druck auf seinen Augen, und sein Körper fühlte sich seltsam leicht an.
Würde er atmen können?
Das Wasser strömte wie flüssiger Sauerstoff in seine Lungen, und er glitt wie ein Mantarochen mit ausgebreiteten Armen dicht unter der Oberfläche dahin. Das Spiel der Wellen verwandelte die Sonnenstrahlen in lebendige Wesen, die die Dunkelheit der Tiefe verspotteten, und als Henry vollends zu sich kam, behielt sein Körper die Leichtigkeit dieses Halbschlafes bei.
Es war ein ungewohntes, ein beinahe nicht mehr bekanntes Gefühl, den eigenen Körper nicht als schwere Last zu empfinden.
Der Ausdruck seiner Augen im Spiegel war klar, hatte nicht den so vertrauten Zug von Traurigkeit und Resignation, den er sonst darin erblickte.

Als er die große Freitreppe der Bücherei hochging, hielt er inne, als sich der Marmor zu verändern begann. Beinahe zeitgleich hörte er das Flüstern, und die wirbelnden Farben wichen zurück, das Tor wurde kleiner und schloss sich. Das Flüstern klang nach, und es fühlte sich an wie ein kleiner Wasserfall, der sich von seinem Nacken aus kühlend über seine Schultern und den Rücken ergoss..."

Der erste Sohn Agnis


"Es war keine lange Zeit, die ich mit ihr verbringen durfte; der Moment, in dem wir die Gondel unseres ganz persönlichen Riesenrades miteinander teilten, war nicht beständiger als die zerrissene, wie eine Feder aussehende Wolke, die gerade am blauen Himmel vorüberzieht.
Aber obwohl unsere gemeinsame Fahrt nicht mehr als drei Runden zählte, kamen wir sehr hoch hinaus: unsere Blicke reichten weit, die Lichter der Stadt funkelten unter uns wie Diamanten und unsere Fingerspitzen konnten fast die Sterne berühren, als wir die Arme ausstreckten."

Seelenbild


"Deine Berührung weckt meine Lust, und der Ausdruck in deinen Augen stachelt meine Begierde an. Dein Körper ist von Kopf bis Fuß der eines wilden Tieres, verführerisch und gefährlich zugleich. Mehr Nähe lässt du nicht zu, doch nichts wird mich davon abhalten, den Raum zwischen uns zu überwinden."

Liebeslied


"Ich stürzte zum Waschraum und ließ sie alle hinter mir, all die starrenden, ekelerfüllten und widersinnig anklagenden Gesichter - Fratzen, die mich anstarrten, als hätte ich die Verantwortung zu tragen für das, was da passiert ist, als hätte ich ihn regelrecht dazu aufgefordert, mich in diese abscheuliche Situation zu bringen! In meinem Denken sah ich ihre Köpfe explodieren, sah sie zerspringen zu einer breiigen Masse aus Knochensplittern, Hirnmasse und Blut.

Ich weiß nicht, wieviele Tage ich meinen Kopf unter den Wasserstrahl hielt, bis meine brennende Gesichtshaut wieder abkühlte und meine Gedanken wieder klar wurden. Irgendwann spürte ich eine Hand auf meiner Schulter, drehte mich um und blickte in ein besorgtes Gesicht, dessen Mund Worte formte, die ich nicht hören konnte - ich nickte dennoch und das Gesicht verschwand, ließ mich allein mit dem übermächtigen Wasserrauschen und meinem mir so unbekannten Spiegelbild: Die Haare hingen mir nass ins Gesicht, Wassertropfen rieselten von meiner Haut und meine Augen leuchteten mir entgegen wie Eiskristalle."

Die Farben der Sonne



© BeautifulExperience: DAS BUCH DER TRÄUME



Ich hab heute etwas über meine Lieblingsschriftsteller geschrieben, aber ich hab was Wichtiges vergessen: Du könntest der Beste von allen sein, ohne dass du dir große Mühe geben musst.
Aber du solltest schreiben, da hat Asfahani Recht!
Es ist dein Talent, deine Gabe, und ich finde, dass du sie vernachlässigst.
27.12.06 16:45


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